Städte

Orosei:
Das kleine sardische Städtchen Orosei befindet sich nahe der Costa degli Oleandri (Oleanderküste) zwischen Siniscóla und Dorgali. Ein Spaziergang über den itinerario storico (ein historischer Spazierweg, der mitten durch die Altstadt führt) lässt Spuren der spanischen Fremdherrschaft erkennen (Paläste, Kirchen). Der Golfo di Orosei hat sich erst in den letzten zehn Jahren touristisch entwickelt. Das Angebot an Bars und Restaurants ist unterdessen reichlich. Typisch für Orosei sind die häufig stattfindenden Folklorefeste: Ganz Orosei ist dann unterwegs und feiert!

Costa Rei:
Die Costa Rei, die „Königsküste“, befindet sich im Südosten Sardiniens. Die Besonderheit dieses Abschnitts ist mit Sicherheit der feine weiße Sand und die Lagunen, die sich entlang dieses Stückchens Erde ziehen. Die Feriensiedlung ist besonders beliebt bei Familien, da der Strand sehr kinderfreundlich (flaches, langgezogenes Ufer) ist. Dieses Gebiet ist sehr auf den Tourismus abgestimmt, so dass es an Unternehmungsangeboten nicht fehlt.

Castelsardo:
Bereits wenn Sie Castelsardo von weitem sehen, werden Sie erahnen, was den Charme dieser schönen Stadt ausmacht. Ein, wie der Name schon sagt (Castelsardo – castello – Schloss), auf einen 114m hohen Berg errichtetes Schloss. Dieses impulsante Bauwerg wurde 1102 errichtet, ursprünglich zur Sicherung der Meerenge von Bonifacio. Castelsardo teilt sich in eine Neustadt und eine Altstadt, die allerdings nicht mit dem Auto befahrbar ist. Ein Ausflug dorthin ist jedoch ein Muss, da das historische Zentrum einen Flair verbreitet, den es nur noch selten gibt. Auch für Naturfans ist dieses Gebiet sehr sehenswert, da die kurvenreiche Strasse von Marina di Sorso nach Castelsardo ein einmaliges Panorama bietet und gut den rauen felsigen Teil der Insel zeigt.

Golfo Aranci:
Golfo Aranci befindet sich ebenfalls an der Ostküste und liegt am Fuße des Figari Kaps. Die Ortschaft ist erst in neuerer Zeit entstanden und kann durchaus als modern bezeichnet werden. Der Ort ist sehr schön, darüber hinaus macht ihn die Nähe zur Hafenstadt Olbia sicherlich noch reizvoller. Tagsüber können Sie einen ruhigen Badetag in Golfo Aranci verbringen und abends das weitgefächerte Angebot in Olbia genießen. Für Familien mit Kindern ist der Golfo Aranci empfehlenswert, da das Wasser sehr flach ist. Schnuppern Sie ruhig einmal den Flair der legendären Costa Smeralda, die nur ca. 15 Autominuten entfernt ist.

Olbia:
Olbia liegt nordwestlich der Padrogianu-Mündung, die sich wiederum im Osten befindet. Olbia ist aufgrund des Hafens und des Flughafens einer der zentralen Punkte Sardiniens und außerdem die kürzeste Verbindung zum italienischen Festland. Durch die Gründung der Costa Smeralda in den 60er Jahren profitierte ebenfalls Olbia, was daraufhin florierte (die Einwohnerzahl verdoppelte sich). Olbia besitzt jedoch nicht nur logistische Vorteile. Auch das kleine, historische Zentrum und die Einkaufsmöglichkeiten sind einen Ausflug wert.

Cagliari:
Cagliari, die Hauptstadt Sardinien, gilt als eine der ältesten, ständig besiedelten Orte Europas. Cagliari besteht aus zwei Stadtteilen, die sog. Oberstadt und die Unterstadt. Für Kunstliebhaber ist diese Stadt sehr sehenswert, da sich auf dem Burghügel ein Museumszentrum befindet. Aber auch für diejenigen, die gerne einkaufen gehen oder einfach nur das sardische Treiben in einem der zahlreichen Cafés genießen möchten, ist diese Stadt genau das Richtige. Wir empfehlen allerdings das Auto etwas außerhalb abzustellen, da das Zentrum sehr befahren ist. Auch bei jungen Leuten ist die Hauptstadt sehr beliebt, viele junge Sarden kommen hier her um zu studieren.

Stintino:
Die kleine Halbinsel Stintino befindet sich nordwestlich von Porto Torres. Das kleine Fischerdorf, was einen unglaublichen Charme verbreitet, wurde einst von Hirten und Fischern gegründet, welche die Isola Asinara verlassen mussten. Mittlerweile ist Stintino zu einem bekannten und stattlichen Badeort angewachsen. Die Häuser sind alle in Pastellfarben gehalten und die neuen Häuser wurden dem Baustil der alten angepasst. Um den malerischen, gemütlichen Hafen platzieren sich mehrere Bars und kleine Läden. Bekannt ist Stintino ebenfalls für seinen Pelosa Strand, ein Sandstrand, der zu den bekanntesten Sardiniens gehört und deshalb in der Hochsaison sehr gut besucht ist.
Porto Torres:
Porto Torres liegt in der Mitte des Golfs von Asinara und ist die drittwichtigste Hafenstadt Sardiniens. Bedeutung für die Insel erlangte die Stadt in den 60ern aufgrund der rasch anwachsenden Industrie, was für den wirtschaftlichen Aufschwung wichtig war. Auch historisch gesehen ist diese Stadt sehr interessant. So steht die größte romanisch-pisanische Kirche in Porto Torres, die auch über die italienischen Grenzen hinaus bekannt ist. Abends sollte man den Corso Vittorio Emanuele besuchen. Es scheint, als würde sich die gesamte Stadt zu einem Plausch in den zahlreichen kleinen Cafés treffen.
Nuoro:
Nuoro, das am Fuße des Monte Ortobene liegt, ist nach Cagliari und Sassari die drittwichtigste Stadt Sardiniens. Auch hier kann man liebevolle Plätze entdecken, die den sardischen Charme widerspiegeln. Allerdings ist der Großteil Nuoros nicht unbedingt das, was man sich unter einer Traumstadt vorstellt. 
Nichts desto trotz spielt Nuoro im Bezug auf die Kultur eine wichtige Rolle, da sie die Geburtsstadt wichtiger Persönlichkeiten ist. So stammt z.B. die Nobelpreisträgerin für Literatur von 1926, Grazia Deledda, aus Nuoro. 
Alghero:
Die Hafenstadt Alghero liegt an der Westseite der Insel und ist dank der mittlerweile günstigen Flugverbindungen (Ryanair) besonders für diejenigen zu empfehlen, die nicht mit dem Auto anreisen möchten. Auffällig sind Wachttürme, die zu den historischen Befestigungsmauern gehören. In ganz Alghero sind heute noch Spuren der spanischen Fremdherrschaft sichtbar, sogar die Straßenschilder sind noch in italienischer und in katalanischer Sprache. Besonders sehenswert ist die Altsstadt, in der das Spazieren gehen noch richtig Spaß macht und man das Gefühl hat, man sei in einer anderen Welt.
Sassari:
Die im Nordwesten gelegene Stadt Sassari besteht aus einer Altstadt in der Mitte, umringt von kleinen Neubauvierteln. Besonders interessant sind die Reste einiger Gebäude aus der „umbertinischen Epoche“ (19.Jh.). Auch die Umgebung der Stadt ist sehenswert, sie ist übersäht mit Gärten und Olivenhainen. An Sonn- und Feiertagen ist die Stadt jedoch eher ausgestorben, denn dann fahren die Einheimischen ans Meer um sich zu erholen. 
San Teodoro:
San Teodoro liegt an der Ostküste der Insel und hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem viel besuchten Touristenort entwickelt. Zahlreiche Bars, Restaurants und Cafés sorgen für ein attraktives Angebot. Trotz der hohen Besucherzahl ist San Teodoro wegen der schönen Strände, der schönen Natur und der eindrucksvollen Panoramen eine Reise wert.
Budoni:
Für Budoni gilt im Grunde genommen dasselbe, wie für San Teodoro. Eine Stadt, die voller Leben steckt und die aufgrund ihrer mittlerweile hohen Besucherzahl (Juli und August) gänzlich auf den Tourismus abgestimmt ist. Das Reizvolle liegt besonders an dem wunderschönen Strandabschnitt und der eindrucksvollen und verzaubernden Umgebung.

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